Nach entschleunigenden Tagen auf der Hallig Langeneß wieder in Rödermark

Nachtrag:
Hier das Interview bei OP-Online


Das Erste, was ich nach entschleunigenden Tagen auf der „Hallig Langeneß“ in Rödermark zu lesen bekam, war das Interview mit Jörg Rotter. Willkommen im Alltag.
Das Gespräch führte David M. Knies. Offenbach Post

Das Negative stand im Vordergrund.
In der Hauptsache kann ich dem Interview entnehmen, warum es Rödermark finanziell so schlecht geht: Es fehlt an finanzieller Unterstützung durch den Bund und das Land Hessen. Daran gibt es wohl kaum Zweifel. Es stellt sich allerdings die Frage, wie hoch sich der Magistrat diese Unterstützung konkret vorstellt. Darum, fehlende Unterstützung, wohl auch die angedeutete Klage. 🙁
Die Frage, wie man dem hohen Defizit und den nahezu im Jahrestakt steigenden Steuern und Gebühren durch eine Erhöhung der Einnahmen entgegenwirken kann, wurde leider nicht gestellt

Das Positive. Für mich leider Fehlanzeige
In keiner Antwort kann ich etwas Aufmunterndes erkennen. Die Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern auch eine positive Nachricht zu vermitteln, wurde verpasst.

Wenn es schon dem Bürgermeister nicht gelingt, Positives zu berichten, wie soll dann der Bürger in den sozialen Medien über den Magistrat diskutieren, der mit Steuererhöhungen und evtl. neuen Gebühren immer wieder für eine Überraschung gut ist?

Eine Nachricht darüber, dass sich weitere neue Unternehmen in Rödermark angesiedelt haben, wie z.B. MCD oder der Zufallstreffer REWE, habe ich jedenfalls schon seit langer Zeit nicht mehr vernommen.

Wenn es etwas Positives zu berichten gäbe.
Herr Rotter hätte Herrn Knies dann ganz einfach um eine der folgenden Fragen bitten können:
» Wie gedenken Sie, mit eigenen Mitteln die Einnahmen zu steigern?
» Welche Gewerbegebiete können Sie interessierten Unternehmen aktuell und in einigen Jahren anbieten?

Was Herr Knies hätte fragen können (sollen)
» Im Hinblick auf die anstehenden Investitionen, insbesondere auch im Straßenbau: „Für wie realistisch halten Sie das Haushaltssicherungskonzept?“
» Ist damit zu rechnen, dass die nächste Grundsteuererhöhung bereits 2027 kommen wird?
» Wird es einen Straßenbeitrag geben?

Ich verkneife es mir, das Interview weiter zu bewerten.


Rotter macht Finanzen zur Chefsache.
Dann wird hoffentlich nicht erneut ein rechnerisch fehlerhafter Haushalt zur Entscheidung vorgelegt.
Siehe: Fehlerhafter Haushalt wurde zur Entscheidung vorgelegt

Siehe auch
» Einer Grundsteuererhöhung entgegenwirken.


Frage || Aussage
1.) Steigende Kreisumlage
2.) Fehlende finanzielle Mittel von Bund und Land
3.) Wo streichen wir
4.) BM Rotter wird Kämmerer
5.) Investitionen müssen wohl über Gebühren ausgeglichen werden. Straßen nicht aufgeführt
6. + 7.) Hmm?
8.) Klage? Nur Rödermark?
9.) Warten wir die Bürgerversammlung ab.

Presserklärung der FREIEN WÄHLER RÖDERMARK

Skat, Dart & gute Stimmung
FREIE WÄHLER laden zum Turnierabend ein<
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Am 02.10.2026 wird’s sportlich und gesellig in Rödermark: Die FREIE WÄHLER Rödermark laden ab 18 Uhr zu einem unterhaltsamen Turnierabend in die Wirtschaft der TGO Ober-Roden (Mainzer Str. 68) ein.

Auf dem Programm stehen gleich zwei Klassiker: Preisskat und Dart – parallel gespielt, fair gewertet, mit attraktiven Preisen für die besten Teilnehmer. Wer lieber Karten legt als Pfeile wirft, kann sich außerdem auf ein Rommé-Turnier freuen – bei entsprechender Nachfrage wird auch dieses organisiert.

Mitmachen lohnt sich: Für ein kleines Startgeld gibt’s jede Menge Spielspaß, spannende Begegnungen und die Chance auf tolle Preise. Ob eingefleischter Skatspieler, treffsicherer Dart-Fan oder Karten-Profi – hier ist für alle etwas dabei.

Für das leibliche Wohl sorgt die TGO-Wirtschaft mit kühlen Getränken – die perfekte Kulisse für einen Sommerabend in lockerer Runde.
Jetzt anmelden und mitspielen!

Weitere Infos und Anmeldung unter: info@freiewaehler-roedermark.de
Datum: Freitag, 02. Oktober 2026
Beginn: ab 18:00 Uhr
Ort: Wirtschaft der Turngemeinde Ober-Roden 08, Mainzer Str. 68, 63322 Rödermark
Die FREIE WÄHLER Rödermark freuen sich auf viele Mitspielerinnen und Mitspieler – und einen Abend voller Spiel, Spaß und spannender Begegnungen!

Björn Beicken, Pressesprecher FWR

Wer bestellt, der muss auch bezahlen. Ob das Geplante reichen wird?

[..]Für die verbindliche Feststellung des Sprach- und Entwicklungsstands der Kinder sowie für deren anschließende Förderung sollen den Kitas personelle Ressourcen für die Erhebung im Umfang von zwei Stunden je Kind sowie für die Planung und Begleitung der Förderung im Umfang von mindestens dreißig Minuten je Kind pro Woche zur Verfügung gestellt werden. Bei Kindern, die nicht in Kindertageseinrichtungen betreut werden, soll ebenfalls eine Feststellung des Sprach- und Entwicklungsstands und eine anschießende Förderung erfolgen. Dies soll durch Landesrecht geregelt werden.

Der Bund entlastet die Länder für die durch die Regelungen entstehenden Mehrausgaben über einen Verzicht von Einnahmen aus der Umsatzsteuer, die stattdessen den Ländern zugute kommen sollen (1,5 Millionen Euro 2027 und 2028; 1,2 Millionen Euro 2029 und in den Jahren 2030 bis 2023 rund 990 Millionen Euro jährlich). „Für die Umsatzsteuermindereinnahmen des Bundes ist im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 und im Finanzplan bis 2030 im Einzelplan 60 Vorsorge getroffen. Der haushaltsrelevante Erfüllungsaufwand für den Bund in Höhe von jährlich fünf Millionen Euro ab 2027 ist im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 und im Finanzplan bis 2030 im Einzelplan 17 berücksichtigt“, heißt es weiter im Gesetzentwurf.[..]
Hier der ganze Gesetzentwurf der Bundesregierung

Ob das auch nur annähernd reichen wird? 🙁

Jörg Rotter sammelt Punkte beim TCO

Dazu bedarf es der weiteren Ausweisung von Gewerbeflächen für expandierende und ansiedlungswillige Unternehmen.

Quelle: https://roedermark.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/angemahnt-augenmass-statt-aktionismus.html

Den Satz habe ich mehrfach lesen müssen.
Ist der wirklich so gefallen?
Liegt nicht ein entsprechender AUFTRAG der Stadtverordnetenversammlung schon seit mehreren Jahren ohne erkennbare Aktivitäten auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters?

 
Siehe auch
» Einer Grundsteuererhöhung entgegenwirken.

Zu Prozentpunkten und Prozent bei der Grundsteuer

Antwort auf die Frage von an G.M. in den Kommentaren.
Prozentpunkte und Prozent bei der Grundsteuer.

Aus gegebenem Anlass. (Nachkommastellen nicht berücksichtigt)

Wenn Sie vor der Grundsteuererhöhung 594 € gezahlt haben und danach 742 €, dann steigt die zu zahlende Grundsteuer um 25 %, beziehungsweise um 148 €.

War der Hebesatz zuvor 990 % und beträgt er jetzt 1.327 %, ist der Hebesatz zwar um 337 Prozentpunkte gestiegen. Das entspricht jedoch einem Anstieg von rund 34 % und nicht von 337 %.