SPD und DGB fordern mehr bezahlbaren Wohnraum in Rödermark

Rödermark – Die Lage auf dem Wohnungsmarkt und Wege zu preiswerterem Wohnen waren Themen einer Veranstaltung der SPD Rödermark mit Stefan Körzell, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Für die SPD waren der Erste Kreisbeigeordnete Carsten Müller und Kai Gerfelder, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, auf dem Podium.
Artikel bei OP-Online

Eine Maßnahme in Rödermark, gegen die o. g. Forderung entgegenszteht, ist die Tatsache, dass die Mehrheit der Stadtverordneten die Aufnahme zusätzlicher Flächen zur Wohnbebauung ohne Not aus dem Flächennutzungsplan gestrichen hat.
Siehe: https://www.roedermark.sitzung-online.de/public/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc1129987.pdf

Eine weitere Tatsache ist, dass in Rödemark Häuser abgerissen wurden. Nicht, um dort Wohnraum zu schaffen; nein. Stattdessen ist jetzt dort ein Parkplatz.
Siehe: Das Seitzhaus (KiR) ist weg.

Stellt Euch den schlimmstmöglichen Albtraum für Rödermark vor!

Vorweg etwas zu den Koalitionsverhandlungen nach der Kommnalwahl 2026:
Der hauptamtliche Magistrat (also die Verwaltung) ist Schwarz/Grün besetzt.
Wer wird eigentlich der Koalitionspartner der CDU? Und mischt sich der Magistrat » also die Verwaltung « vielleicht in diese Entscheidung ein? Eigentlich sollten solche Verhandlungen zwischen den Parteien oder Fraktionen stattfinden. Wenn die Zusammensetzung aktiv von der Verwaltung beeinflusst wird, kann das politisch heikel sein. In manchen Fällen sogar rechtlich problematisch.
Eine Verwaltung, die versucht, Koalitionspartner vorzuschlagen oder zu favorisieren, kann als Interessenkonflikt oder als Versuch gesehen werden, ihre politische Vorstellung durchzusetzen.


Gegenwart:
Eine Koalition, die in den letzten über zehn Jahren mehr versagt als gestaltet hat » CDU und AL/Die Grünen « könnte weiterregieren, als wäre nichts geschehen.

Was man so hört. (Zweckpessemissus)
Es geht mit der im Großen und Ganzen versagenden Koalition » CDU und AL/Die Grünen « der letzten mehr als 10 Jahre weiter.

OK. So weit wird es nicht kommen.
Da zumindest die Zeit der 13:13-Stadtverordneten geendet hat, können auch Schwanz und Kopf des Dackels neu besetzt werden.
Es wird dann aber weiterhin wenig Opposition innerhalb der Koalition geben. Und das ist sehr schlecht für Rödermark.

Die CDU hat die Chance,
in Rödermark wirklich etwas zu verändern. Verändern aber nur dann, wenn sie den unbequemeren Weg geht.
Wagen die Stadtverordneten diesen Schritt? Dann wird es spannend. Leider stehen die Zeichen stehen nicht automatisch auf Veränderung.


Nackte Zahlen zur Wählerwanderung.
Ohne Wertung (Zahlen noch nicht aus dem bestätigten Endergebnis)
Verluste:
CDU
SPD 0,5
FDP 2,9
FWR 2,1
AL 9,9
Gesamt 15,4
Zugewinn AFD 15,2

Nicht nur dabei, sondern mittendrin

Denkbare Sitzordnung bei der Stadtverordnetenversammlung (Zahlenn noch nicht aus dem amtlichen Endergebnis)

ChatGPT sagt zu Sitzordnung:
Typische Muster (oft, aber nicht vorgeschrieben). In vielen Städten ergibt sich eine Sitzordnung nach diesen Prinzipien:

Größte Fraktion sitzt meist zentral
Politisch ähnliche Parteien sitzen manchmal nebeneinander
Opposition und Regierung sind oft sichtbar getrennt
Kleinere Fraktionen eher am Rand