Resolution zum Schutz von Polizei und Rettungskräften – Achtung und Respekt für die alltäglichen Leistungen unserer Einsatzkräfte!

Respekt 2020
Antrag der FDP-Fraktion: Resolution zum Schutz von Polizei und Rettungskräften – Achtung und Respekt für die alltäglichen Leistungen unserer Einsatzkräfte!

Niederschrift Stavo 15.09.2020
Antrag der FDP-Fraktion: Resolution zum Schutz von Polizei und Rettungskräften – Achtung und Respekt für die alltäglichen Leistungen unserer Einsatzkräfte!

1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark steht uneinge- schränkt hinter den Männern und Frauen der Polizei- und Ordnungskräfte, der Feuerwehren sowie der Rettungskräfte!
 
2. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark ächtet jede Form von Aggression, Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber allen Einsatz- und Rettungskräften!
 
3. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark fordert die sofortige Anzeige, die strikte strafrechtliche Verfolgung und die konsequente Bestrafung jedes An- und Übergriffs (physisch oder psychisch) gegen Einsatzund Rettungskräfte!
 
4. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark spricht sich mit allem Nachdruck gegen pauschale (Vor-)Verurteilungen von Polizei und Ordnungskräften aus und fordert das sofortige Ende von medialer sowie politischer Toleranz und ebensolcher Relativierungen betreffend die ständige und immer mehr zunehmende psychische und physische Gewalt gegenüber Polizei- und Rettungskräften!

Abstimmungsergebnis zu Punkt 1 und Punkt 2:
einstimmig angenommen
Zustimmung: CDU (14), AL/Die Grüne (8), SPD (5), FWR (4), FDP (3), Fraktionslos (1)
Ablehnung: /
Enthaltung: /
 
Abstimmungsergebnis zu Punkt 3 und Punkt 4: mit Stimmenmehrheit angenommen
Zustimmung: CDU (14), FWR (4), FDP (3), Fraktionslos (1)
Ablehnung: AL/Die Grüne (8)
Enthaltung: SPD (5

Siehe auch
» Ein Antrag auf mehr Transparenz zum Haushalt scheiterte …..
» Haltung ist keine politische Bevormundung

 

 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Ein Antrag auf mehr Transparenz zum Haushalt scheiterte an Stimmen der Koalition und SPD

Wie ich bereits geschrieben habe,
war ich sehr gespannt, wie die Koalition auf den Änderungsantrag der FDP reagieren würde.
Durch den Änderungsantrag der FDP wurden Mindestinhalte an das von der Verwaltung zu erstellende Haushaltssicherungskonzept gefordert.

Die Koalition musste sich jedoch inhaltlich dazu NICHT äußern,
da der Änderungsantrag der FDP nicht aufgerufen wurde. Die Verwaltung zog ihren Antrag zurück. Kein Antrag, keine Änderung.

Es hätte wohl einen Weg gegeben, den Änderungsantrag in einer anderen Form nachzureichen. Dazu wäre die Mehrheit der Stadtverordneten notwendig. Die Koalition und die SPD lehnten es ab, den geänderten Antrag der FDP auf die Tagesordnung zu setzen.
[..]Die Stadtverordnetenversammlung kann beschließen, die Tagesordnung um Angelegenheiten zu erweitern, die nicht auf der Einladung verzeichnet waren, wenn dem zwei Drittel der gesetzlichen Zahl der Stadtverordneten zustimmen.
Eine Erweiterung um Wahlen, um die Beschlussfassung über die Hauptsatzung und ihre Änderungen sind ausgeschlossen.
Geschäftsordnung Rödermark[..]

Die letzte Möglichkeit, sich vor der Wahl öffentlich » und auch gegenüber der Presse « mit dem Haushalt auseinanderzusetzen, wurde durch die Koalition mit Unterstützung der SPD vertan.

Der Besucher der Stadtverordnetenversammlung fragt sich:
Wer hat den Rückzieher eigentlich veranlasst? Die Verwaltung? Weil durch die Forderungen der FDP zusätzlicher Arbeitsaufwand entstanden wäre. Oder hat die Verwaltung auf Anregung der Koalition reagiert? Weil es unangenehm hätte werden können, den Haushalt kurz vor der Kommunalwahl öffentlich diskutieren zu müssen.

Wird den Stadtverordneten ein Antrag zur Entscheidung vorgelegt,
geht man (der Bürger) davon aus, dass ihre Zustimmung zwingend erforderlich ist, damit der Antragsteller (in diesem Fall Verwaltung / Haushaltssicherungskonzept) beginnen darf.

Wenn dem nicht so ist, stellt sich die Frage,
warum die Verwaltung überhaupt Zeit und Kosten für einen Antrag investiert, der überhaupt nicht gestellt werden muss? Gut, das Verfassen des sehr knapp gehaltenen Antrags dürfte wohl kaum mehr als zehn Minuten gedauert haben. Doch der „Schneeball“, den man damit ins Rollen gebracht hat, führte immerhin dazu, dass sich die Fraktionen kurz vor der Kommunalwahl noch einmal sehr intensiv mit dem Haushalt der Stadt befassen mussten. Zumindest die FDP hat sich diese Mühe mit einem ausführlichen Antrag gemacht, der für mehr Transparenz im Haushalt gesorgt hätte. Ist das aber von der Verwaltung und/oder der Koalition auch erwünscht?
Die Freien Wähler FWR haben sich mit einer Rede darauf vorbereitet. Siehe weiter unten.


Es ist offenbar nicht so, dass alle Anträge, die in den Ausschüssen und anschließend in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden, tatsächlich nicht zwingend beschlossen werden müssen.
Beispiel Haushaltssicherungskonzept.
» Antrag: Verwaltung beantragt, ein Haushaltssicherungskonzept erstellen zu dürfen.
» Abstimmung Stadtverordnete: wird abgelehnt.
» Müsste die Verwaltung jetzt KEIN Haushaltssicherungskonzept erstellen?
Natürlich muss ein Haushaltssicherungskonzept erstellt werden. Warum also der Antrag?

Die Anstrengungen, die die FDP nach diesem Rückzieher der Verwaltung unternommen hatte, um dennoch den Haushalt in der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Kommunalwahl zu diskutieren, scheiterten an der Ablehnung dieser Anstrengungen an den Stimmen der Koalition und SPD.

Ich bin fassungslos

Es wurde dann noch das Thema RESPEKT behandelt. Diesen Teil der Stadtverordnetenversammlung kann ich nicht kommentieren, da ich ca. zur Mitte der Wortbeiträge nicht mehr im Sitzungsraum anwesend war.
Das Thema wird gut von Herrn Beicken im Manuskript seiner nicht gehaltenen Rede wiedergegeben. Siehe weiter unten.

 


Freie Wähler (Beicken) zur Stadtverordnetenversammlung am 10.02.2027

In der Stavo vom 10.02.2026 war ursprünglich eine Aussprache zum Antrag des Magistrats, die Stadtverordnetenversammlung eben diesen mit einer Erstellung eines Haushaltssicherungskonzepts zu beauftragen, vorgesehen.

Ohne vorherige Rücksprache mit den Fraktionsvorsitzenden (zumindest nicht der FWR) wurde dieser TOP im Ältestenrat durch den Magistrat von der Tagesordnung genommen. Ein formaler Akt, der jedoch für die anschließende Debatte in der Stavo erhebliche Auswirkungen hatte. Denn da eine reguläre Aussprache über den Haushaltsplanentwurf ausblieb, wäre dies die Möglichkeit für alle Fraktionen gewesen, ihre Positionen dazu darzulegen. Dies hatten sich mit Sicherheit auch die vielen Zuhörer gewünscht.

Nichtsdestotrotz möchten die FWR ihre nun nicht gehaltene Rede dennoch veröffentlichen, da wir glauben, dass unsere Positionen gehört werden sollten Quelle: https://freiewaehler-roedermark.de/rede-zum-haushaltssicherungskonzept/

Hier die Rede als .PDF Rede zum Antrag Haushaltssicherungskonzept

Siehe auch
» FDP zum Haushaltssicherungskonzept bei der Stavo am 10.02.2026

#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

 


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Haushalt Rodgau. Grundsteuer B 877,5 || Gewerbesteuer 380 || Defizit 14 Mio.

Der Haushalt (Rodgau) ist eingereicht. Beschluss am 18.05.2026
Haushaltsplan Rodgau 2026

Rogau: noch kein Beschluss
Nachrichtlich: Seite (447[443])
Rechnerischer Hebesatz Grundsteuer B zum Erreichen des
Ausgleichs im ordentlichen Ergebnis in v.H. für 2026 1.729,22
Fiktive Hebesatzanhebung Grundsteuer B zum Erreichen des
Ausgleichs im ordentlichen Ergebnis in v.H. für 2026 851,72

Aufwendungen ord. Ergebnis 144.784.767,00 EUR

Zum Vergleich.
Rödermark: noch kein Beschluss
Nachrichtlich: Seite 95
Rechnerischer Hebesatz Grundsteuer B zum Erreichen des
Ausgleichs im ordentlichen Ergebnis in v.H. für 2026 2.477,36
Fiktive Hebesatzanhebung Grundsteuer B zum Erreichen des
Ausgleichs im ordentlichen Ergebnis in v.H. für 2026 1.487,36

Aufwendungen ord. Ergebnis 106.285.455 EUR


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

FDP zum Haushaltssicherungskonzept bei der Stavo am 10.02.2026

Antrag von:Finanzen / Controlling
 
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat wird beauftragt, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des § 92a Hessische Gemeindeordnung, ein tragfähiges Haushaltssicherungskonzept zum Haushaltsplan 2026 zu erarbeiten
Begründung:
Die Begründung erfolgt mündlich durch Frau Erste Stadträtin Schülner.
Hier der Ursprungsantrag der Verwaltung[..]

Interessant ist, was unter der Begündung steht.
„Die Begründung erfolgt mündlich durch Frau Erste Stadträtin Schülner.“
Es stellt sich die Frage, ob die Begründungen, die die Erste Stadträtin voraussichtlich vorlesen wird, auch schriftlich zur Verfügung gestellt werden. Dies dürfte sicherlich auch für Bürgerinnen und Bürger von Interesse sein, die nicht an der Stadtverordnetenversammlung teilnehmen können

Der Antrag. Ganz schlicht und einfach gehalten.
Eigentlich ist er genau das, was wohl ein Teil der Stadtverordneten von seiner Verwaltung erwartet. Da die Stadtverordneten Ehrenamtler sind und keine Finanzexperten1, sollte man sich mit dem von der Verwaltung (Stadtkämmerin) erstellte Haushaltssicherungskonzept zufrieden sein. Siehe: Reduzierung auf Anwesenheit1

Wer hat den Antrag zur Erstellung eines
Haushaltssicherungskonzepts gestellt? Der Antrag kommt von der Verwaltung (Finanzen/Controlling). Wird der Antrag so umgesetzt, wie er gestellt wurde, hat die Verwaltung freie Hand darin, wie er formuliert wird.(Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung1)


Zumindest die FDP hat sich Gedanken gemacht
und einen Änderungsantrag eingebracht, der sich damit auseinandersetzt, welche Mindestinhalte ein Haushaltssicherungskonzept haben muss.

Die beibehaltenen/unveränderten Passagen aus dem Ursprungsantrag sind im Änderungsantrag in kursiver Schrift dargestellt.
Hier der Änderungsantrag der FDP

Bin gespannt, was die Koalition dazu sagen wird

Siehe auch
» Stadtverordnetenversammlung 10.02.2026 (Stavo)
 
#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

FWR Wahlkampftermine bis zur Kommunalwahl am 15. März 2026

Pressemitteilung
der FREIEN WÄHLER Rödermark

FREIE WÄHLER Rödermark informieren vor Ort – Zahlreiche Wahlkampftermine bis zur Kommunalwahl am 15. März 2026
Die FREIEN WÄHLER Rödermark gehen mit zahlreichen öffentlichen Terminen in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes. Bis zur Wahl am 15. März 2026 suchen sie gezielt das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern – persönlich, direkt und vor Ort in Rödermark.
Im Mittelpunkt stehen Infostände am Bauernmarkt und am Rodaumarkt in Ober-Roden, ergänzt durch Einsätze des Wahlkampfmobils sowie weitere Aktionen im Stadtgebiet.

Infostände am Bauernmarkt (Ober-Roden): 10.00-13.00 Uhr
• Samstag, 21.02.2026 mit Besuch von Engin Eroglu, Europaabgeordneter und Vorsitzender FREIE WÄHLER Hessen
• Samstag, 28.02.2026

Infostände am Rodaumarkt (Ober-Roden): 10.00-13.00 Uhr
• Donnerstag, 12.02.2026
• Donnerstag, 19.02.2026
• Donnerstag, 26.02.2026

Wahlkampfmobil in Urberach
• Mittwoch, 18.02.2026, 14:00–16:30 Uhr – Rollmopsbrötchen-Aktion am Badehaus
• Freitag, 20.02.2026, 07:30–09:00 und 15:30–18:00 Uhr – Bahnhof Urberach

Weitere Aktionen
• Freitag, 27.02.2026, ab 18:00 Uhr: Preisskat und Dartturnier bei der TG Ober-Roden

Die FREIEN WÄHLER Rödermark laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Gelegenheit zum Austausch zu nutzen. „Kommunalpolitik lebt vom direkten Dialog. Wir möchten wissen, wo der Schuh drückt, und unsere Ideen für ein starkes, lebenswertes Rödermark vorstellen“, betont der Ortsvorsitzende Stefan Schefter.
Im März folgen weitere Termine. Weitere Informationen zum Programm der FREIEN WÄHLER Rödermark und zur Kommunalwahl finden Interessierte auch unter www.freiewaehler-roedermark.de.

Björn Beicken, Pressesprecher FWR
#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026