Hauptamtliche Vertreter aus 13 Kreiskommunen fordern eine bessere Finanzausstattung

28.05.2026 Seligenstädter Erklärung verabschiedet

Auf dem Foto in der Printausgabe der Offenbach-Post vom 30.05.2026 sowie in der dort aufgeführten Liste der Unterzeichner ist Rödermark nicht vertreten.
Dem Artikel lässt sich nicht entnehmen, dass ein Vertreter Rödermarks zu den Unterzeichnern gehört, zum Zeitpunkt des Pressefotos jedoch nicht oder nicht mehr anwesend war.

Nachtrag
Siehe: https://www.langen.de/de/aktuelles-aus-dem-rathaus/seligenstaedter-erklaerung-verabschiedet.html

Nächste Grundsteuerehöhung schon für 2028 eingeplant? Es könnten dann nochmal ca. 400% sein.

Zahlen aus dem Haushaltssicherungskonzepz



» Haushaltssicherungskonzept
Die Tabellenübeschrift E – J dürfte wohl für 2026 bis 2030 stehen.
Erhöhung Grundsteuer Spalte E+F (2026,2027) 3.117.000€ (Steigerung auf 1.327%)
Erhöhung Grundsteuer Spalte G (2028) weitere Steigerung auf 6.827.712€.
Grunsteuereinnahmen laut HaushaltsplanENTWURF (Seite 42) in 2026 bis 2030: 921.212.000,00

Die im Folgenden genannten Zahlen sind ungefähre Werte.
100 Prozentpunkte entsprechen in etwa 921.212€
Steigerung um 337 Prozentpunkte (von 990 auf 1327) = 921.212 * 3,37 = 3.104.484€
Steigerung um 740 Prozentpunkte (von 990 auf 1730) = 921.212 * 7,40 = 6.816.969€

Demnach könnte es dann in 2028 zu einer Grundsteuererhöhung von (7,40-3,37) ca. 400 Prozentpunkte kommen.

Bürgefraktionssitzung der Freien Wähler. 10.06.2026

Bürgerfraktionssitzung der FWR

Die FWR laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 10.06.2026, ab 19.30 Uhr herzlich zur Bürgerfraktionssitzung in die „Königl. Bayr. Stuben“ (Bachgasse 24) nach Urberach ein.
Anliegen und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern werden zuerst behandelt, danach möchten sich die FWR mit den Gästen schwerpunktmäßig mit dem Haushaltssicherungskonzept, dem überarbeiteten Investitionsprogramm und der Haushaltssatzung 2026 beschäftigen. Die FWR freuen sich auf eine rege Beteilung!

Björn Beicken, Pressesprecher FWR

Grundsteuer B. Von 2025 zu 2026 ist eine Steigerung von insgesamt 527 Prozentpunkte geplant.

Heute Offenbach-Post (Printausgabe) lesen.

Kritiker dürfen sich bestägtigt fühlen (OP-Printausgabe)
Kriiker z.B.hier

Dort wird beschrieben, wie der Magistrat und die Katastrophenkoalition
den Bürgern vor der Kommunalwahl weismachen wollte, dass es 2026 mit einem Grundsteuerhebesatz B von 990 Prozentpunkten weitergehen könne.

Zunächst sollte die Grundsteuer auf 1.250 Prozentpunkte
angehoben werden. Nach den Bürgerprotesten wurde noch einmal gerechnet und es wurden Einsparungen vorgenommen. Plötzlich lag der notwendige Hebesatz, oh Wunder, nur noch bei 990 Prozentpunkten.
Wohlgemerkt: Dies geschah vor der anstehenden Kommunalwahl und trotz des im HaushaltsPLAN 2026 ausgewiesenen Grundsteuerhebesatzes von knapp 2.500 Prozentpunkten, der zum Haushaltsausgleich erforderlich gewesen wäre.

Nach der Kommunalwahl,
und angesichts der Zugewinne der CDU sowie der Aussicht auf eine Fortsetzung der Katastrophenkoalition, nähert man sich nun dem tatsächlich erforderlichen Hebesatz wieder etwas an. Für 2026 sollen es nun nicht mehr die ursprünglich vorgesehenen 1.250 Prozentpunkte sein, sondern 1.327 Prozentpunkte

Das bedeutet gegenüber 2025 eine Erhöhung
des Grundsteuerhebesatzes um 527 Prozentpunkte. Der Hebesatz A, besonders für Landwirte interessant, steigt in er Planung von 175 auf 900 Prozenzpunkte.

Dem Haushaltssicherungskonzept entnehme ich zudem, dass für 2028 bereits die nächste Erhöhung der Grundsteuer geplant ist.


Grundsteuer 2024 800-Prozentpunkte.
Geplant sind (rückwirkend) in 2026 1.327-Prozentpunkte.
Steigerung 527%.
 
Beispiel mit einem Messbetrag (Siehe Grundsteuerbescheid) 80,00€
2024: Hebesatz 800% = 640,00€
2025: Hebesatz 990% = 792,00
2026: Hebesatz 1327% = 1062,00
Mehrbelastung ab 2025 mit dem geplanten Hebesatz 422,00€


Siehe auch
» Was mag sich der Stadtverordnetenvorsteher dabei gedacht haben?
» Trotz gewaltiger Grundsteuererhöhung fehlen.269.565€
» Sammeldokument zur Stavo 16.06.2026
» Kommunalwahl 2026. Es wird ein Blindflug
» An die Interessenten der Bürgerinitiative Faire Grundsteuer.