Das habe ich in 15 Jahren noch nicht erlebt

Auf die Ankündigung des Bürgermeisters zu evtl. Interessenten für noch nicht geplanten Gewerbegebieten wurde von einem Stadtverordneten sinngemäß fordernd geantwortet:

„Wir brauchen dafür die Beweise“


Übrigens: Es wird immer schwieriger, die Reden der Stadtverordneten und des Magistrats eindeutig zu verstehen. Zu gut Deutsch: „Die Lautsprecheranlage ist schlichtweg eine Katastrophe.“

Bei der Sitzungen im Mehrzweckraum Urberach muss sich der Redner das Mikro fast in den Mund stecken, damit überhaupt etwas in die Lautsprecher gelangt.
Es sieht so aus, als wenn der Redner das Mikro verspeisen will.
Ist so etwas überhaupt hygienisch zu vertreten? Insbesondere deshalb, weil man das Mikro auch mal an seine Nachbarn weitergibt?

Zur Hygiene bei der Benutzung des Mikrofons kann sich allerdings nur jemand äußern, der dieses auch benutzt.

Ich jedenfalls würde diese Bakterienschleuder nicht nutzen.

Man lernt ja nie aus.

Ich habe dazugelernt.

Ein von der Mehrheit der Stadtverordneten vor der Kommunalwahl mehrheitlich beschlossener Autrag muss von einem Bürgermeister offenbar nicht mehr umgesetzt werden, wenn sich die Koalitionäre nach der Kommunalwahl in einem Koalitionsvertrag und NUR im Koalitionsvertrag gegen den beschlossenen Auftrag aussprechen.

Was habe ich gelernt?
„Koalitionsvertrag schlägt Beschluss der Stadtverordneten.“

Heute BUSE-Ausschusssitzung.

Ich werde Schmerzensgeld beantragen.

Glücklicherweise habe ich kurz vor der Haustür ein Lied mit einem doch sehr aufbauenden Text gehört:

„Es klingelt an der Tür.
Zwei Schäflein stehn davor.
Das eine weiß, das andere schwarz.“

Das hat mich dann wieder in die Spur gebracht.
Gute Texte zeigen ihre Wirkung.

Räumt diesen Blödsinn weg, und zwar am besten gestern!

Gastbeitrag Dr.Rüdiger Werner

100 Jahre lang gab es hier bei der Ausfahrt von der Kulturhalle auf die Dieburger Straßé keine Einschränkungen. Warum auch? Nun sollen Bürger aus Ober-Roden-Nord, Waldacker, Dietzenbach etc., die eine Veranstaltung in der Kulturhalle besuchen oder im La Scala essen gehen, erst einmal 4 min vor der geschlossenen Bahnschranke stehen, um dann ans andere Ende der Stadt zu fahren, um über den Rödermarkring mit 4 km Umweg heimfahren zu können? Was soll denn dieser Unsinn?

Liebe Stadt, ich weiß nicht, ob das wirklich von irgendjemanden gewollt ist oder nur vergessen wurde wegzuräumen. Das spielt aber auch keine Rolle. Räumt diesen Blödsinn weg, und zwar am besten gestern!

Rüdiger Werner